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Selbstdarstellung

“Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.” Dante

Guten Tag mein Freund!
Lass mich Dir kurz vorstellen: Ich wurde Anfang dieses Jahrhunderts in der weltbekannten Stadt Zürich ins Leben gerufen und WATS genannt. Das bedeutet “Worldwide Association of Turkish Students”, übersetzt bedeutet dies weltweite Vereinigung der türkischen Studenten. WATS - ein Universalname, damit man meinen Namen überall auf der Welt versteht. Die jungen Idealisten, die mich ins Leben gerufen haben, kommen aus allen Ecken der Schweiz und der Türkei. Ich war das Ergebnis der vielen Treffs türkischer Studenten, wo diskutiert und


Gedanken über verschiedenen Themen ausgetauscht wurden: über das türkische Volk, das Zusammenleben der Kulturen, die Globalisierung und vieles andere mehr. Dabei fragten sie sich, was sie tun könnten, damit sich die Menschen aus verschiedener Sitten und Kulturen besser  verstehen und mehr Achtung und Respekt füreinander zeigen. Sie  stellten fest, dass Bildung und Erziehung die tragenden Säulen für die Realisierung dieser Ideale darstellen. So folgten sie Goethes Worten und gründeten WATS: „Es ist nicht Wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“

 Unsere Vision

Wir streben nach einer türkischen Gesellschaft, die ein hohes Bildungsniveau hat. Es ist uns wichtig, dass sie gut integriert ist, ohne dabei ihre eigene Identität und authentische Kultur zu verlieren. Eine Gesellschaft, die ihren Beitrag zur Globalisierung und zum Zusammenleben der Völker leistet. Sie soll die Multikulturalität zum Ziel haben und sich für den Weltfrieden einsetzten.


Unser Profil

Folgende Punkte können wir zu unseren Kennzeichen
und Merkmale zählen:
· unparteiisch
· unabhängig
· offen
· freundschaftlich
· interdisziplinär

· international


Unser Potenzial

Unser Verein besteht aus Studenten türkischer Herkunft, die in der Schweiz aufgewachsen sind. Sie sind anders als die Mehrheit aufgewachsen und haben so bestimmte Fähigkeiten entwickelt, die andere nicht haben.

· Fähigkeiten im Bereich interkultureller Kommunikation
· können Vorteile beider Welten erkennen
· Denkweise, die zwei Wertesysteme miteinande vebindet
· können als Modell für ein friedliches

· Zusammenleben der Völker dienen
· „Brückenmenschen“ zwischen den Kulturen
Diese Eigenschaften wollen wir zum Allgemeinwohl einsetzen.

"Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.”
Japanisches Sprichwort

Unsere Geschichte ist die der Wanderfalken

Der Wanderfalke fliegt über die Gebirge, welches Länder voneinander trennt. Er schaut auf die Wasserscheide, die die Gewässer in entgegengesetzte Richtungen auseinander fliessen lässt, und sagt:
“Jedes Ding hat seine zwei Seiten.“ Der Falke fliegt über den Bosporus, der Osten und Westen trennt.  In den zwei Kulturen gelten unterschiedliche Wertmassstäbe.

Der Falke oben hat die Übersicht. Er sieht beide Massstäbe. Dabei erblickt er auch etwas von dem, was über den beiden sich wiedersprechenden Normen liegt. Er ist ein Zeuge. Befindet er sich auf der einen Seite des Bosporus, so wird er zum Botschafter der jeweils anderen Seite. Der Wanderfalke wird versuchen,
die aus den hohen Sphären stammenden Visionen den Menschen auf Erden nahe zu bringen. Er wird nach Massstäben suchen, die diesseits und jenseits des Bosporus gelten. Auch wird er versuchen, die Irrtümer auszumachen, die diesseits und jenseits des Bosporus als Irrtümer anerkannt sind, um sie zu beseitigen.

 Tätigkeitsbereiche

"Nimm die Zeit für deine Freunde, sonst nimmt dir die Zeit deine Freunde"

André Brie

Studienberatung

Das Studium verläuft für viele Studenten sehr theoretisch. Man lebt oft in einem „akademischen Biotop“. Viele Studenten erleben nach dem Studium, wenn sie in den Arbeitsmarkt kommen einen Schock. Aktivitäten organisieren, planen und mitgestalten bringen Möglichkeiten mit sich, sich zu entfalten und sozial zu engagieren. Unser Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Erstsemestrigen den Studienbeginn zu vereinfachen. Durch Beratung und tatkräftige Unterstützung versuchen wir den „Neu-Studenten“ in dieser, für sie fremden Umgebung, zur Seite zu stehen.

Jedes Semester fangen zahlreiche junge Menschen mit dem Studium an. Es sind auch türkische Studenten dabei, die nicht in der Schweiz eine Ausbildung genossen haben. Dieser neue Lebensabschnitt bringt sehr viele Anfangsschwierigkeiten mit sich. Im Grossen und Ganzen ist man auf sich selbst gestellt und bei der Informationsflut verliert man leicht die Übersicht. Daher bieten wir diesen angehenden Studentinnen und Studenten eine umfangreiche Studienberatung an, wir ihnen allgemeine Informationen zu Studienbedingungen, Unialltag, Mensen, Wohnheime Freizeitmöglichkeiten etc. geben. Anschliessend erfolgt eine fachspezifische Beratung durch einen Mitstudenten aus dem höheren Semester.

 "Eine Investition in die Bildung bringt immer noch die besten
Zinsen" Benjamin Franklin

Studententreffs

Der Alltag eines Studenten läuft meistens monoton und anstrengend ab. Die geforderten Leistungen verlangen vom Studenten ein sehr hohes Mass an Selbstdisziplin und Ehrgeiz. Daher sind Abwechslungen und Alternativen von enormer Wichtigkeit. Durch unsere Studententreffs schaffen wir eine gemütliche und gesellige Atmosphäre, bei der Studenten sich über aktuelle Themen und Ereignisse unterhalten können. Diese Treffs bieten eine Plattform für Begegnung.

 

Integrationsfördernde Projekte
Die Integration von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Gesellschaft nimmt für uns einen hohen Stellenwert ein. Als Verein möchten wir mit Projekten, Informationsanlässen, Seminaren und
Tagungen dazu beitragen. Unsere Mitglieder sind überwiegend Studenten, die in zwei Kulturen aufgewachsen sind. Sie haben viel
Erfahrungen in interkultureller Kommunikation und Mediation. Diese wichtigen Eigenschaften versuchen wir in den Bereichen einzusetzen, wo es Not tut. Sie können die gegenseitige Verständigung zwischen den
Kulturen fördern.

 

Informationsanlässe für die türkisch stämmigen Eltern über das Bildungssystem

Wie wichtig die Eltern für den schulischen Erfolg oder Misserfolg des Kindes sind, ist eindeutig. Es ist auch offensichtlich, dass die türkisch stämmigen Kinder oft Probleme in der Schule haben. Diese schlechten schulischen Leistungen sind aber häufig auf die mangelnde Information der Eltern zurückzuführen. Es besteht eine Informationslücke über die Bildungsmöglichkeiten, die vor allem durch kommunikative Probleme hervorgerufen wird. Damit die Kinder auch zu Hause motiviert und
angespornt werden, muss die Informationslücke über das schweizerische bzw. die kantonalen Erziehungssysteme geschlossen werden. Es ist wichtig, die bestehenden Möglichkeiten aufzuzeigen. Hier wollen
wir unsere Rolle als Vermittler und „Brückenmenschen“ wahrnehmen.
Dieses Projekt konnten wir dank der Mitfinanzierung der EKA (Eidgenössische Ausländerkommission) verwirklichen. Weitere Unterstützung erhielten von der EDK (Schweizerische Konferenz der Erziehungsdirektionen). Das Projekt wurde im Jahr 2002 in den Kantonen Aargau, Bern und Basel- Landschaft durchgeführt. In
den folgenden Jahren werden Seminare in weiteren Kantonen stattfinden.

 

“Einem Volk ohne Kunst ist eine Lebensader abgerissen .”
Atatürk

 

Kulturelles

 

Wir sind auch im kulturellen Bereich tätig. Unsere erste kulturelle Veranstaltung haben wir im Jahr 2001 durchgeführt. Eine Theatergruppe, die wir aus Deutschland eingeladen haben, spielte das Stück „Grüss Gott Memet“. Es wurden vor allem Themen wie
Integration, Zweisprachigkeit, Generationskonflikte, doppelte Staatsbürgerschaft, Männergesellschaft, Frauenrechte, Erziehungsprobleme usw. auf die Bühne gebracht. Mit diesem Theater haben wir der türkischen Community in der Schweiz ein Stück gezeigt, das zu ihnen gehört und aus ihrer Mitte kommt. Nach dem grossen Erfolg, haben auch andere türkische Vereine in der ganzen Schweiz das Stück aufgeführt.


 
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